Der Trip für den Abend: Ben Frosts “Aurora”


Vielleicht bin ich damit ja ein bißchen spät, aber- meine Güte, hat mich Ben Frosts Album “Aurora” vom Mai diesen Jahres eben umgehauen. Einfach wahnsinnig intensive, experimentelle Tonkunst. Mit viiiel Bass, meterdicken Soundwalls und ewig vielen Soundtexturen. Ein komplett ineinanderfließender sphärischer Trip. Wer irgendwie audiophil veranlagt ist- einen anstecken und wegfliegen. Wow.

This is no pristine vision of digital music, it is a filthy, uncivilized offering of interrupted future time where emergency flares illuminate ruined nightclubs and the faith of the dancefloor rests in a diesel-powered generator spewing forth its own extinction, eating rancid fuel so loudly it threatens to overrun the very music it is powering.

Leider gibts nur einen Track auf Bandcamp, wo ihr das Teil auch kaufen könnt. Ist schade, aber “Venter” fasst auch ganz gut zusammen, was euch auf “Aurora” erwartet. Auf Spotify findet ihr das ganze Album. Und eine handvoll Titel gibts auf Youtube, seht ihr unten. Vor allem “Nolan” lege ich euch sehr ans Herz, wenn ihr die volle Portion Rave-Drones wollt.

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Farbblindheit im Browser testen: Online Color Challenge

sehtest

sehtest

Grad zufällig drauf gestoßen: Ein Online-Farbsehtest. Das Teil baut auf den Farnsworth Munsell 100 Hue Test auf, mit dem eigentlich auf Farbblindheit getestet wird – und der ist recht simpel. Ihr müsst einfach nur die Farben anordnen und quasi einen Farbverlauf bilden, von links nach rechts (oder rechts nach links). Aus diesen vier Zeilen wird euer Score berechnet, wobei 0 am besten wäre. Ich hatte 3. Das find ich als seit Jahren am Computerbildschirm Geschädigter ganz ok. Und ihr so?

Vectorgraphics Master Class: Das Bézier Game

the bezier game

the bezier game

the bezier game

Falls ihr von Beruf her Pixel rumschiebt oder ansonsten gern mal in Illustrator rumpopelt – hier ist eure Masterprüfung: Das Bézier Game führt euch erst simpel in die Grundlagen des Pen-Tools ein, danach müsst ihr selbst Formen elegant lösen. Schöne Idee, optisch auch angenehm schlicht umgesetzt. “Also ich mochte ja Freehand™ immer lieber”, wie ungefähr alle alten Profs bei uns immer gesagt haben. Selbst kurven könnt ihr hier.

Oh und wo wir schon dabei sind noch etwas mehr Grafik-Nerd-Kram: Ein sehr interessantes Video über besagte Bézier Kurven. Pretty interesting stuff! Und wer immer noch nicht genug hat: Hier gibts nochmehr wissenswertes über Vektorgrafiken.

(Game via NotCot / Video & Artikel via JFML)

Zane Lowe baut einen neuen Drive-Soundtrack – und man fragt sich, wieso.

zane lowe drive soundtrack

Wie vielleicht hier schonmal vermerkt, aber ich bin ja großer Fan von Drive. Und das zu großem Teil wegen des ganz hervorragende Soundtracks von Cliff Martinez. Grade der Sound ist es, der dem Film zu seinen magischen Momenten verhilft. Und das sehe ja nicht nur ich so. Am 30. Oktober wird Drive beim BBC ausgetrahlt und dazu gibts das Projekt “Radio 1 Rescores: Drive – Curated by Zane Lowe”; einen alternativen Soundtrack den man optional hören kann, auf dem jede Menge Künstler exklusive Tracks dafür beisteuern:

Rather than the original’s After Dark-inspired synth-pop, Radio 1 Rescores: Drive – Curated by Zane Lowe features new exclusives by Banks, Baauer, Jon Hopkins, SBTRKT, The 1975, Bastille, Bring Me The Horizon, CHVRCHES, Eric Prydz, Foals, Laura Mvula, The Neighbourhood and more. (more)

Ich will hier auch nicht den Negative Nerd spielen und alle Änderungen verteufeln. Aber es hätte ja auch gereicht, wenn es ein Drive-Tribute gewesen wäre – ich glaube, dann hätte ich das ganze sogar ganz gern angenommen. Aber auf diese Art hab ich einen etwas faden Beigeschmack. Da war ein erfolgreiches popkulturelles Phänomen? Lass es uns einfach nochmal machen! Weiterlesen →